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Neuigkeiten

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Studienauftrag Bahnhof Süd im ESP Arth-Goldau abgeschlossen

Die Alternativstudien, bei welchen drei Planungsteams den Erhalt, Teilerhalt oder Abbruch schützenswerter Bauten im ESP Gebiet Bhf. Süd prüften, sind nun abgeschlossen: Das Beurteilungsgremium kam zur Überzeugung, dass der wichtigste Entwicklungsschwerpunkt (ESP) des inneren Kantonsteils nur sinnvoll verdichtet werden kann, wenn auf drei der vier Bestandesbauten verzichtet wird. Nur das schutzwürdige Luxram-Hauptgebäude wird als vernünftig und zweckmässig ins Bebauungskonzept integrierbar erachtet.

Vor einem Jahr legte die Gemeinde Arth die Teilnutzungsplanänderung für das Bahnhof Süd-Gebiet und die Abbruch-Vorentscheidgesuche der Grundeigentümer öffentlich auf. Dagegen gingen verschiedene Einsprachen ein. Der Kanton Schwyz forderte eine Ergänzung der Unterlagen in Form von Studien, welche Alternativen zum Abbruch des schützenswerten RigiBahnen-Depots und Luxram Hauptgebäudes sowie der erhaltenswerten Milchküche und Villa Sonnenheim zu prüfen hatten.

Mit dem Ziel, auf Basis des Zukunftsbilds aufzuzeigen, ob und inwieweit bei der angestrebten Entwicklung Alternativen zum Abbruch der vier Objekte bestehen, wurden in den vergangenen sechs Monaten Projektstudien mit drei Planungsteams durchgeführt (lilin architekten sia gmbh, Zürich / Steiner Wille Steiner Architekten AG, Schwyz / Ernst Niklaus Fausch Architekten AG, Zürich). Die Teams loteten hierzu aus, welche nutzungsmässigen und gestalterischen Konsequenzen ein vollständiger oder teilweiser Erhalt dieser Gebäude auf die Entwicklung und Konkretisierung des ESP hätte.

Das Beurteilungsgremium - welches aus vier Fachexperten zu Städtebau, Denkmalpflege, Standortentwicklung und Freiraumgestaltung sowie aus Gemeindepräsident, Bildungsdirektor und einem Grundeigentümervertreter zusammengesetzt war - diskutierte diese Vorschläge in einer Zwischen- und Schlussbesprechung. Es beurteilte dabei im Wesentlichen die Qualität der städtebaulichen Konzepte, die Zweckmässigkeit denkmalpflegerischer Integration sowie die Angemessenheit für den wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkt. Gestützt darauf hat es seine Empfehlungen an den Gemeinderat Arth und den Regierungsrat des Kantons Schwyz formuliert.

Konkret empfiehlt das Beurteilungsgremium den Gemeinde- und Kantonsbehörden aufgrund der Studienauftragsergebnisse, von einem Erhalt der RigiBahnen-Depots, der Milchküche und der Villa Sonnenheim abzusehen. Hingegen empfiehlt es, das Luxram-Hauptgebäude zu erhalten und zu schützen, da dieses ortsbildprägend und gut in die künftige Bebauung integrierbar sei.

Gestützt auf diese Empfehlungen wird der Regierungsrat über die Unterschutzstellung der vier Bauten befinden. Anschliessend können die Verfahren der Teilnutzungsplanänderung Bahnhof Süd und der Abbruch-Vorentscheidgesuche fortgesetzt werden.

 

Zukunft Arth-Goldau – Raum für Entwicklung

Seit Anfang 2016 treibt die Gemeinde Arth die Planung des NEAT-Bahnhofs Arth-Goldau, des zentralsten kantonalen Entwicklungsschwerpunkts im inneren Kantonsteil, konsequent voran. Sie stützt sich dabei auf ihre 2017 verabschiedete ESP-Entwicklungsstrategie, in welcher den Arealentwicklungen auf der Bahnhof-Südseite eine wichtige Bedeutung zukommt. Als erster Baustein wurde bis Ende 2020 der neue Bahnhofplatz realisiert. Für die neue Groberschliessung des Bahnhof Süd-Gebiets liegt seit 2019 ein fertiges Bauprojekt vor. Mitte 2020 erfolgte die öffentliche Auflage der Teilnutzungsplanänderung für das Bahnhof Süd-Gebiet und dessen Erschliessung. Trotz bereits 2017 eingeleiteter Bemühungen der Gemeinde konnte allerdings bisher noch nicht abschliessend geklärt werden, wie mit vier aus denkmalpflegerischer Fachsicht erhaltens- oder schützenswerten Bauten auf der Bahnhof-Südseite umgegangen werden soll; deshalb hat die Gemeinde Arth in der ersten Hälfte 2021 mit direktem Einbezug des Kantons und mit Vertretung der Grundeigentümer ein Studienauftrag mit drei unabhängigen Teams durchgeführt.

 

Auskunftspersonen:

Ruedi Beeler, Gemeindepräsident Arth, Tel. 041 855 29 16

Michael Stähli, Regierungsrat, Vorsteher Bildungsdepartement, Tel. 041 819 19 15

 



Datum der Neuigkeit 14. Juli 2021